Kalender: 10. 04. 2026

Wir sprechen noch mit dem Berggeist Geranthano. Tejak fragt, ob es in der Region Berggeister gibt. Ein recht umgänglicher Berggeist befindet sich auf der Westseite des Gebirges. Sein Name ist Atik. Wir beschließen den Geist zu besuchen. Mit unseren üblichen kurzen Transport-Sprüngen (mit maximalen Abstand zum Gebiet, wo die kleinen Dämonen sich befinden sollen) gelangen wir auf die Westseite des Gebirges.

karte-gebirge-elam
Karte dämonisches Gebiet nahe Elam

Tejak spricht mit Atik, da er die meiste Erfahrung mit Berggeistern hat. Atik berichtet das in der Gegend wenig passiert und dass er wenig Besuch erhält. Die Ursache ist die dämonische Zone mit dem „Tor zur Hölle“. Auch deshalb mag er Dämonen nicht. Mit seinen Fähigkeiten als Geist kann er drei Zentren in der dämonischen Zone ausmachen. Ein Zentrum beschreibt er als schwarz – vermutlich das Tor zur Hölle. Eine Zone beschreibt Atik als eine weiße Zone, die einen grauen Randbereich hat. Zudem gibt es eine komplett graue Zone. Nach seiner Schilderung können wir eine grobe Karte zeichnen. Atik erzählt uns, dass die weiße Quelle früher ein Wald war. Ob es aber noch ein Wald ist, kann er nicht feststellen. Ziemlich direkt neben der weißen Quelle kann Atik einen Dämon feststellen. Tejak fragt den Berggeist auch nach dem „Dämonenjäger“. Dieser ist Atik aber nicht bekannt. Als er von unserem Interesse an dem Gebiet hört, gibt er zu bedenken, dass er einige Wesen und Gruppen den dämonischen Bereich hat betreten sehen, aber niemanden bisher zurück kehren sah.

Etwas später wird Tejak von Penelope kontaktiert. Sie hat nach ihrem letzten Ausflug eine Art Hausarrest aufgebrummt bekommen und dürfte auch eigentlich nicht mit uns reden. Aber da sie sich so langweilt, hat sie uns kontaktiert. Tejak berichtet wo sich die Gruppe gerade aufhält. Sie kennt das Gebirge und sie weiß von einer Fee, die unweit eines Dorfs am Handelsweg – der durchs Gebirge führt – wohnt. Der Name der Fee ist „Ify“. Wir beschließen Ify zu besuchen – vielleicht weiß sie mehr über das dämonische Gebiet.

Die Fee Ify
Die Fee Ify

Nahe dem Dorf sehen wir eine kleinen Waldstreifen oben am Berg. Sothjir sendet einen Ping und baut einen mentalen Kontakt auf. Ify ist zuerst misstrauisch – nicht zuletzt gegenüber Galahad. Sie fragt woher wir über sie wissen. Sothjir antwortet ausweichend, da er Penelope wegen des Hausarrests nicht nennen kann. Nach einer Weile taucht Ify dann doch auch persönlich auf. Die Fee Ify ist eine ältere Frau mit Stock und entspricht damit nicht dem, was wir uns unter einer Fee vorgestellt haben. Ify spricht erstaunlicherweise trakinsch, wenn auch nicht gut. Sie lädt uns in ihr Baumhaus ein. Sie erklärt uns, das sie nicht mit jedem spricht, aber bei Sothjir ein gutes Gefühl hatte.

Ify mag einen Stock haben, aber ihr Verstand ist absolut klar und ihr Humor nicht zu übersehen. Sie weiß vieles. Über die Region – und auch sonst.

Über den dämonischen Bereich weiß sie zu berichten, dass es dort nur einen Dämon gibt und verfehlte Experimente, einen Dämon zu erschaffen (was von anderen als „Missgeburten“ bezeichnet wurde). Die Bezeichnung „kleine Dämonen“ hat sie aber noch nie gehört. Das „Tor zur Hölle“ hat nur eine Richtung: Es kommen nur Dinge raus, aber nichts geht hinein. Ab-und-an kommt ein richtiger Dämon aus der Öffnung, verweilt aber nicht länger sondern zieht einfach weiter.

Wir fragen nach dem weißen Fleck, der früher laut Atik ein Wald war. Sie würde die Zone nicht als weiß sondern als grün bezeichnen. Es handelt sich dabei um einen druidischen Hain, der jedoch nicht bewohnt ist. Der Hain scheint sich selbst zu schützen gegen den dämonischen Bereich. 

Über die neutrale/graue Region weiß sie nichts. Diese Region ist erst seit ein paar Jahren da. Auch sie berichtet, dass noch niemand aus dem dämonischen Bereich zurück kam. D.h. alle Infos über den Bereich sind von Wesen, die aus einer anderen Ebene die Region untersucht haben (wie z.B. der Atik oder Geranthano). Ify war jedoch vor Jahren einmal physisch im Hain. Ab-und-an verändert sich der dämonische Bereich so, dass er sich einbeult und der Hain nicht mehr von der Zone umgeben ist. Sie hat gehört, dass sich vor dem Freilegen des Hains durch die Verschiebung der dämonischen Zone Kristallisationspunkte gebildet haben sollen. Vielleicht ist die neutrale Stelle ein solcher Punkt und in einiger Zeit läge der Zugang zum Hain frei? Da wir hier aber von längeren Zeiträumen sprechen (Jahren), nutzt uns das aktuell wenig.

Ify kennt den Dämonjäger „Atakan Karanot“. Er scheint den Geistern unter seinem Namen bekannnt zu sein, auf unserer Ebene als “Dämonenjäger”. Atakan war wohl auch schon im Dorf. Als wir Geranthano zitieren, der ihn als „gute Seele“ bezeichnet hatte, lacht Ify sich schlapp. Das erscheint ihr eine abwegige Bezeichnung für einen Dämon. Es stimmt zwar, dass Atakan Keranot von anderen Dämonen gehasst wird weil er anders ist – aber auch das macht ihn nicht zu einer „Guten Seele“.

Die Missgeburten beschreibt Ify als etwas kleiner als Ghoule und ungefähr vom Potential wie ein normaler Ghoul. Details kann sie aber nicht nennen, also z.B. ob diese ähnlich schnell sind oder magische Fähigkeiten haben etc. Es gibt sie in körperlicher und körperloser Form. Die Wesen sind nicht wirklich bei Verstand, eher verrückt und animalisch und absolut nicht kontrollierbar.

Nachdem sie nicht mehr zum dämonischen Bereich zu berichten weiß, reden wir von eher generellen Themen.

Sie kennt natürlich Kandras und findet die Meister des Glases in Elam auch ätzend in ihrer Arroganz („sie wissen, dass sie die Besten sind und agieren entsprechend“). 

Ify sagt, sie sei früher viel unterwegs gewesen. Weit im Westen gibt es einen Elfenwald. Die Elfen mögen keinen Besuch. Wie wir es verstehen war Ify deswegen auch nie im Wald. Der Elfenwald sei groß, meint Ify. Für Sothjir klingt er aber deutlich kleiner als der Wald auf Sigari.

Sigari hat Ify auch einmal besucht, weswegen sie auch trakinsch spricht. Auf Sigari gab es laut Ify auch eine Fee unweit des Badraki-Bergs. Die Information ist aber alles andere als aktuell. Ify weiß von einem Mondtor in Fundra, das sie selber benutzt hatte. Das Tor lag weit unterirdisch unter dem Schloss. Ihr wurde gesagt, dass es sich in einem Seitenflügel der Bibliothek von Fundra befände. Der Transport des Tors erfolgte per berechneter Zahl der uns geläufigen Form von Mondtoren. Neben dem für uns neuen Typ mit dem Transport per einzustellendem Regler, gibt es auch Mondtore die per Worten funktionieren, berichtet Ify.

Ify berichtet, dass sie auch im Süden in der Tesa Region unterwegs war. Auf unsere Frage, wie sie sich geschützt hat, sagt sie, sie sei allem und jedem aus dem Weg gegangen. Sie war fliegend unterwegs. Auf die Frage in welcher Form mag sie aber nicht antworten und lächelt nur verschmitzt.

Wir sind etwas überrascht zu erfahren, dass sie auch Ala/Wynja kennt. Dass Ala sie sogar besucht habe. Einmal mit einer weiteren Person. Als wir neugierig nachfragen, fragt sie „wollt ihr auch das ich jedem alles über euch erzähle?“. Gute Antwort – wollen wir sicher nicht.

Ala weiß mehr über das Mondtor im Wäldchen beim Baumgeist Aroti. Das überrascht nicht. Sie hat es auch benutzt. Es gibt auch eine Transportmöglichkeit von dort nach Elam hinein. D.h. Elam ist also auch per Mondtor zu erreichen. Über das Mondtor bei Aroti sagt Ify, das sei sehr alt. Das schon da gewesen als sie sich hier nieder ließ. Wie alt ist Ify?

Wir berichten von den Ereignissen auf Sigari und den Krieg um Fundra. Auch vom Drachen in Fundra. Das könnte erklären warum sie Fundra aktuell nicht wahrnehmen kann, meint Ify. Normalerweise hat sie Kontakt zu allen fünf dreieckigen Städten, bzw. kann diese Wahrnehmen. Neben Fundra ist ihre Wahrnehmung von Tatham gestört.

Wir gleichen die Namen der dreieckigen Städte ab. Ify meint, das sei mitunter schwierig, da die Namen sich über die Jahrhunderte verändert haben.

Die dreieckigen Städte heißen:

Fundra: auch Fundra hieß früher anders. Ify kann die Stadt seit Ausbruch des Krieges nicht wahrnehmen.

Tatham. Kennen wir, waren dort. Ify nimmt die Stadt nur gestört wahr.

Tabea. Haben wir ebenfalls besucht, wenn auch nicht in unserer Zeit.

Odaka. Uns völlig unbekannt. Die Stadt liegt weit im Norden Mitten im Eis.

Nippur ist uns ebenfalls unbekannt. Die Stadt liegt südwestlich von Sigari auf dem Kontinent. Nippur ist ein „neuer“ Name, meint Ify – ca. tausend Jahre alt. Nippur wurde von der jüngeren Schwester von Ala/Wynja regiert. Ihr Name startet mit „e“, meint Ify.

Skizze Karte - Dreieckige Städte
Skizze Karte – Dreieckige Städte

Ify fragt, wer Fundra denn die letzten Jahre regiert habe. Das können wir nicht klar beantworten. Der König war es sicher nicht. Die Magier spielten eine Rolle. Aber einen klaren Herrscher gab es für uns erkennbar nicht. Das ist wohl bei den anderen dreieckigen Städten anders, die wurden laut Ify von einem eindeutigen Herrscher regiert.

Wir bedanken uns bei Ify für ihre Gastfreundschaft. Tejak schenkt ihr einige Kräuter und Samen. Ify freut sich. Sie bittet uns, falls wir nochmal vorbei kommen, ihr Moos mitzubringen, dass es hier lokal nicht gibt.

Wir fragen ob wir sie erreichen können. Kommunikation ist leider räumlich nur ganz begrenzt möglich. Eine Entfernung wie von Elam aus könnte gerade so gehen. Wir tauschen trotzdem TAN Nummen zur Identifizierung und Kommunikation aus. Ify bittet uns noch, ihren Kontakt und Informationen über sie nur an ausgewählte Leute weiter zu geben.

Wir reisen ab. Der Plan ist, das dämonische Gebiet von Osten her zu betreten, da dies der kürzeste Weg ist und maximal vom Tor der Hölle entfernt. Dafür reisen wir mit kleinen Transportsprüngen. Bei einem Stop stellen wir in einem kleinen bewaldeten Gebiet eine menschenmagische, grüne Ausstrahlung fest, mit einem Anteil Naturmagie. Es handelt sich um ein kleines, tropfenförmiges Areal von ca. Hundert Bäumen, das leicht “strahlt”. Sohtjir spricht mit einem der ältesten Bäume. Dieser weiß nicht viel zu berichten, meint aber „frag am Besten Korf“. Anscheinend gibt es jemand der sich hier aufhält, aber nicht zeigt. Bei Untersuchungen findet Tejak Wolfspuren. Sothjir versucht ein Gespräch zu beginnen. Niemand antwortet. Tejak versucht als Panter eine Kommunikation, während der Rest der Gruppe in größerem Abstand wartet. Ein Wolf zeigt sich ihm. Sein Name ist Korum rif. Der Wolf lebt hier zurückgezogen, quasi auf dem Altenteil. Der Wolf gibt Tejak den Tip, das wir uns nicht wie geplant von Osten dem Hain nähern sollten, sondern von Nordosten. Die Magier unserer Gruppe würden auch sofort merken warum.

Wir laufen die letzten Kilometer an die Stelle, wo wir den kürzeste Weg vom Osten zum Hain vermuten. Wir sehen einen Pfad durch eine enge Schlucht. Sothjir sondiert den Weg und stellt einen überlagernden anderen Weg fest, der aber keinen erkennbaren Zugang hat. Der sichtbare Weg scheint uns in der Tat wie eine Falle, was nur ein Magier feststellen könnte. Wir suchen den Zugang zu dem verborgenen Weg. Einige Kilometer weiter im Norden sieht Sothjir per Tiefenscan einen Zugang. In der Realität ist aber nichts zu erkennen – auch nicht bei genauer Untersuchung. Usul gelingt es jedoch magisch etwas wahrzunehmen. „K7, 3:15“. Das kommt Altamir bekannt vor. Es klingt wie ein Schema aus der Bibliothek von Maya um die Textstelle in einem Buch zu referenzieren.

Der erste Buchstabe gibt den magischen Rang des Buches an. „K“ deutet auf Stufe Orange hin. Die nächste Nummer bezeichnet die Nummer des Buches in der Kategorie. Die beiden folgenden Nummern die Postion im Buch. Natürlich kennt keiner das Buch oder die Textstelle. Nach einiger Diskussion wird beschlossen, dass Sothjir Rulaki kontaktieren soll. Vielleicht kennt sie die Stelle oder kann nachlesen. Da es sich vermutlich um eine einfache Textstelle mit einem neutralen Hinweis handelt, wäre es nicht schlimm abgehört zu werden.

Im zweiten Versuch klappt der Kontakt zu Rulaki und wird natürlich abgehört. Nach einigem Gerede für die Mithörer fragt Sohjir nach der Textstelle. Diese ist ihr bekannt. In dem Kapitel des Buches wird ein pantomimisches Theaterstück geschildert. Am Ende wendet sich der Schauspieler mit einer Ansprache an das Publikum und sagt „Sid tem apur“. Sothjir dank Rolaki.

Wir glauben, wir haben mit den drei Worten den notwendigen Code. Wir sprechen alle die Worte laut aus, und – aus einer anderen Ebene kommend – bildet sich eine Tür. Die Ausstrahlung kennen wir, das war Kandras Magie. Wir gehen hinein und betreten einen Tunnel. Die Tür verschliesst sich wenn wir uns etwas entfernen, öffnet sich aber bei Annäherung wieder.

Wir folgen dem Tunnel. Nach einer ganzen Weile gelangen wir an eine Abzweigung. Nach wenigen Metern geht dort der Tunnel in völlige Dunkelheit über. Die Ausstrahlung ist dunkle Menschenmagie. Sothjir geht näher heran. Ca. einen Meter vor der Dunkelheit stellt Sothjir eine violette Ausstrahlung fest. Etwas verwundert identifiziert er Kandras als dessen Erschaffer. Diesmal gibt es keinen Hinweis wie bei der Tür zuvor. Wir Fragen uns ob Kandras uns vor etwas aussperren will oder etwas einsperren will, das nicht heraus gelangen soll. Wir beschliessen das Phänomen zu ignorieren und weiter zu gehen. Nach einer Weile finden wir einen weiteren, identischen Abzweig mit der identischen Dunkelheit. Auch diesen Abzweig ignorieren wir.

Schliesslich gelangen wir an das Ende des Tunnels. Hier ist wieder eine Tür. Diese öffnet sich wieder automatisch. Usul testet ob sie sich von Außen mit dem gleichen Zitat aus dem Buch öffnen lässt. Was funktioniert.

Der Dämon Atakan Karanot wartet scheinbar auf uns, während er ein Buch liest.
Der Dämon Atakan Karanot wartet scheinbar auf uns, während er ein Buch liest.

Wir verlassen den Tunnel. Die Gruppe schirmt sich nochmals magisch ab und begibt sich zum Hain. Die Druidenmagie ist schon aus einiger Entfernung festzustellen. Am Hain angekommen sehen wir, dass dort bereits jemand auf uns wartet. Eine männliche Person liest entspannt ein Buch. Wir werden magisch begutachtet. Die Person klappt das Buch zu und sagt „Tretet näher“. „Ihr wurdet also von ihm geschickt“, meint Atakan keranot. Da wir „Kandras Tunnel“ entlang gekommen sind, ist klar, wen er meint. Tejak und Sothjir schweigen so lange Atakan in der Nähe ist. Altamir, Usul und Galahad sprechen mit dem Dämon und stellen auch Fragen. Atakam fragt, ob wir uns in Elam niederlassen wollen. Wir verneinen. „Ihr seid anders“, meint der Dämon. „Ihr seid schon anderen meiner Linie begegnet“. Damit spielt er auf Shima Alivia an. Atakam erläutert, dass er mit einer „Linie“ eine Gruppe von Dämonen meint, die Gemeinsamkeiten teilt. Altamir und Usul erzählen von Shima, ohne unsere Rolle bei Ihrer Rückkehr in Dämonenform zu thematisieren. Atakam bezeichnet seine Linie als „tawan“.

Atakam meint, dass der Begriff „Missgeburten“ schon zu viel wäre, da nichts geboren wurde. Etwas, das ein Dämon hätte werden sollen, wurde nichts. „Ist ein Kuchen, der nicht aufgeht, ein Kuchen oder nicht einfach nur Teig“? Für ihn sind das Zellhaufen, keine Wesen. Sothjir fragt sich, ob dem tatsächlich so ist, oder ob das seine dämonische Perspektive ist. Da Kandras von “kleinen Dämonen” sprach, hält er es ebenso. Atakam bestätigt, dass es physische und nicht physische Formen gibt. Ohne Magie sind diese kleinen Dämonen nicht einzusperren. Die nicht-physischen lassen sich in Dämonenflaschen binden.

Atakam Keranot und Kandras haben einen Handel abgeschlossen. Also kann er uns helfen kleine Dämonen mitzunehmen. Das ist alles Teil seines ursprünglichen Handel mit Kandras. Auch die anderen Magier, die ihre Türme nach Elam versetzt haben, waren hier und haben über Kandras Handel ihre kleinen Dämonen erhalten.

Das Vorgehen ist einfach: er fängt uns einen kleinen Dämon und wir nehmen diesen mit. Da wir für Amon noch einen kleinen Dämon benötigen, möchten Altamir und Usul zwei kleine Dämonen.

Atakam sagt, dass wir uns aber das Tor zur Hölle ansehen sollen. Diese Aufforderung sei Teil der Einigung mit Kandras, allerdings keine Pflicht. Warum wir uns das anschauen sollen, erklärt er nicht. Dafür müssten wir aus dem Hain und näher an das Tor zur Hölle ran. Da die Personen fliegen können sollten und über magische Wahrnehmung verfügen, erklären sich Galahad und Usul bereit zu einer Beobachtungsstelle zu fliegen. Sothjir will nicht. Die beiden fliegen verwandelt davon, während sich Atakam wie ein Ghoul durch die Berge bewegt.

Nach einiger Zeit kehren alle drei zurück. Usul und Galahad berichten von infernalischem Lärm ohne klare Quelle. Das Tor zur Hölle ist ein völlig unspektakuläres, kleines Loch. Atakam sagt, dass dort aus der Öffnung neben den kleinen Dämonen auch ab und an Ghoule und Dämonen heraus kommen.

Da wir keinen kleinen Dämon fangen können, muss Atakam die kleinen Dämonen für uns holen, was durchaus gefährlich für ihn ist. Aber das würde er sowieso tun – ohne unsere Anwesenheit würde er die kleinen Dämonen vernichten. Er wurde dabei auch schon verletzt. Er ist freiwillig hier, das sei ausschliesslich seine Entscheidung. Weiterhin sagt er, dass seine Linie der „tawn“ nicht seelenlos sei und deshalb werden sie von anderen Dämonen verachtet und gehasst.

In zwei Tagen erwartet Atakam den Durchtritt neuer kleinen Dämonen. Bis dahin sind wir alleine im Hain. Der Hain begeistert Sothjir und Usul. Während die anderen aus der Gruppe ihre Wahrnehmung, Schwertkampf und Bogenschiessen trainieren, gelingt es Usul und Sothir die magische Energie ihrer Druidenstäbe zu erhöhen. Zusammen arbeiten sie an eine besseren Kontrolle der Muster in ihren Stäben. Beide machen große Fortschritte, dank dem Einfluß des Hains. Sothjir gelingt die Kontrolle einer dreieckigen Form – ein unregelmäßiges Dreieck. Damit kann er nun seine maximal mögliche Anzahl an Stabladungen erhöhen.

Nach den zwei Tagen erscheint Atakam um anzukündigen, dass er jetzt die kleinen Dämonen holt. Wie die Gruppe vorher besprochen hatte, begleitet Usul ihn als Vogel. Während Atakam sich zum Tor der Hölle bewegt, setzt er eine von Lales Tränen aus der Phiole ein. Der Lärm erstirbt, Stille breitet sich aus. Danach kehrt er zum Hain zurück.

Atakam ist eine Weile unterwegs. Während wir auf sein Rückkehr warten, hören wir ein grelles Schreien. Galahad meint, das wäre ein Ghoul. Wobei keiner von uns je einen Laut von einem Ghoul gehört hat. Die Richtung aus der der Schrei kommt, ist von oben. Der Ghoulscanner schlägt ebenfalls an und zeigt in die gleiche Richtung. Ein fliegender Ghoul? Wir sind verwirrt. Der Ghoul scheint etwas zu suchen, vielleicht auf der Jagd zu sein. Nach einer Weile ist er verschwunden.

Mit Usul hat nun der letzte der Gruppe das Buch über die verschiedenen Regierungsformen gelesen, welches wir von Kandras erhalten hatten. Am Ende des etwa tausend Jahre alten Buchs fragt das Buch den Lesenden, welche Regierungsform dieser für die geeignetste für Fundra hält.

 Einige Stunden später kommt Atakam zurück. Die Stille war ihm eine Hilfe. Diese hat über einen Tag angedauert und einen kegelförmigen Bereich von über 3 Kilometer mit Stille überdeckt. Wir vermuten, dass sich eine Kegelform gebildet hat, weil Usul die Stille von seinem Aussichtspunkt in Richtung Öffnung hat wirken lassen. In der Phiole hat sich seitdem am Glas etwas Kondensat gebildet. Die Göttin der Stille ist also erfreut. Wie sehr, werden wir sehen, wenn sich neue Tropfen im Fläschchen bilden sollten.

Atakam übergibt uns zwei kleine Säcke/Säckchen. Diese enthalten unsere kleinen Dämonen. Die Säcke strahlen dämonische Magie ab, aber nicht viel. Beim Transport ist nichts besonders zu beachten, aber wir sollen trotzdem achtsam damit umgehen. Wichtig ist, den Inhalt sofort zu benutzen, sobald die Säcke aufgemacht werden.

Zum Abschluss gibt uns Atakam noch mit auf den Weg, dass er uns die Phiole mit den Tränen behalten lässt, weil wir Kandras und Mitglieder seiner die Linie kennen. Sonst hätte er uns das Artefakt abgenommen.

Wir sammeln ausgiebig Moos aus dem Druidenhain und verlassen die Region durch den Tunnel durch den wir gekommen sind. In kleinen Sprüngen gelangen wir zu Ify und schenken ihr das Moos. Sie ist begeistert über das Moos und bedankt sich. Wir übergeben ihr einen Brief, den sie vom Dorf aus an Courtney senden soll. In diesem steht nichts kompromittierendes – wir bedanken und verabschieden uns lediglich freundlich bei Courtney.

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